Folgen der Tiefseefischerei

Die Einführung der Tiefseefischerei in den 1950er- und 60er-Jahren war ein enormer Fortschritt im Bereich der Fischerei. Fischerbooten konnten mit deutlich weniger Aufwand Unmengen an Fisch verschiedener Arten aus den Tiefen des Meeres einsammeln und ganz bequem zurück an Land bringen. Hierbei kommen Schleppnetze zum Einsatz, die tief ins Wasser gelassen werden und hinter dem Boot hergezogen werden.

Doch bereits früh wurde die Tiefseefischerei unter die Lupe genommen und bis heute wird sie stark kritisiert. Das Problem: Die Tiefseefischerei mit Schleppnetzen ist überhaupt nicht tierfreundlich und sammelt ungeachtet der Meeresbewohner und Biotope im Meer verschiedene Arten von Fisch ein. Die Netze können, einmal im Wasser, nicht gesteuert oder kontrolliert werden, weshalb sich häufig auch Säugetiere wie Delfine oder andere gefährdete Tiere wie Schildkröten verfangen. Diese verenden dann elendig, da sie nicht an die Wasseroberfläche kommen können, um Luft zu holen.

Auswirkungen der Tiefseefischerei

Die Netze dürfen heute 1,500–2.000 Meter lang sein. Sie bringen innerhalb von wenigen Minuten bis zu 60 Tonnen Fisch auf das Fischerboot, wovon rund 10 % der gefangenen Fische gewollt sind. Die restlichen 90 % sind Beifang. Auch wenn wir in Europa die Folgen der Tiefseefischerei nicht sehen können, sind sie innerhalb der Meere extrem. Daher gehen unzählige Tier- und Naturschutzorganisationen gegen diese Art der Fischerei vor und vergleichen sie mit dem Kahlschlag des Regenwaldes. Auch Online-Casinos haben häufig Fische und Fischerei als Thema, wo Sie an Online-Slotautomaten https://onecasino-de.de spielen und gleichzeitig mehr über den Erhalt der Tierarten erfahren können.

Immer wieder wird die UN-Generalversammlung dazu angehalten, die Tiefseefischerei zu beenden, um die bereits sehr bedrohten Fischarten zu regenerieren und das Unterwasser-Ökosystem wieder herzustellen und nicht weiter zu zerstören. Besonders Greenpeace setzt sich für die Unterwasserwelten ein und versucht, die Tiefseeriffe zu schützen. Laut der Naturschutzorganisation benötigen diese etwa 5.000 Jahre für ihre Entstehung und werden dann innerhalb weniger Minuten von den Schleppnetzten zerstört.