Die Tiefseefischerei – Bedeutung und Hintergrund

Sie haben sich schon oft gefragt, um welche merkwürdigen Fische, außergewöhnlichen Krabben und andere Meeresbewohner es sich in Filmen oder in Dokumentation handelt, weil Sie selbst diese noch nie gesehen haben? Sie haben keine Ahnung, wie die außergewöhnlichen Fische, die auf unseren Tellern liegen, überhaupt eingefangen werden? Genau so geht es vielen. Es gibt unglaublich viele Meeresbewohner, die kaum erforscht sind oder dem Großteil der Welt eher unbekannt sind. Doch wie genau konnte man solche Fische finden?

Ein wichtiger Bestandteil der Fischer-Branche ist die sogenannte Tiefseefischerei. Diese nutzt enorm große Netze, die „Schleppnetze“, um in tiefen Gewässern fischen zu können. Da wird auch mal ein Meeresbewohner eingesammelt, der eher nicht in die Fanggeräte gehört. Ob das nun gut oder schlecht ist, bleibt die Frage. Doch ist die Tiefseefischerei im Moment für viele Länder wichtig, um das Bedürfnis nach frischem Fisch und Fischprodukte zu befriedigen.

Hintergrund der Tiefseefischerei

Außerhalb des Küstenbodens und der flachen Gewässer kommt die Tiefseefischerei mit den umstrittenen Schleppnetzen zum Einsatz. Dabei werden diese von einem großen Fischerboot ins Wasser und in die Tiefsee gelassen und hinter dem Boot „hergeschleppt“. Heute dürfen diese Fanggeräte bis zu 2000 m tief eintauchen und die Fische einsammeln. Dies hat Folgen für die Meere und Meeresbewohner. Alle Fischarten solcher Lebensräumen sind stark gefährdet. Denn die Fische, die sich in der Tiefsee befinden, haben sich an die Dunkelheit gewöhnt, werden alt und vermehren sich nur sehr langsam, weshalb viele dieser Arten durch die Schleppnetzte vom Aussterben bedroht sind. Auch gelangen immer wieder Fische wie Delfine ins Netz, die sich nicht darin verfangen sollten.

Geschichte

In den 1950er und 60er Jahren haben die Fischerboote mit den Schleppnetzen einen enormen Aufschwung erlebt. Besonders osteuropäische Länder haben von solchen Fischerbooten profitiert. Jedoch war dieser Aufschwung nur von geringer Dauer, da immer mehr Staaten die AWZ-Konvention ratifizierten. Dennoch blieb das Geschäft weiterhin bestehen. Besonders Neuseeland nutzt diese Möglichkeit der Fischerei.